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NICHTSEATTLE
Die Songschreiberin Katharina Kollmann alias Nichtseattle hat ihr jüngstes, ihr drittes Studioalbum „Haus" benannt. Sie versucht in ihren Songs das, was mal für Behausung, mal Vereinzelung, Unsicherheit oder Prekarität steht, in Einklang zu bringen. Diesen Traum holt die Realität dauernd wieder ein. Hoffnung und Scheitern. Try and error. Ihre Baritongitarre und ihre Stimme mal eingängig, mal verloren, aber stets voller Gefühl und Wärme, nehmen uns mit auf ihren Wegen. Und ihren Holzwegen. Ihr „Haus" hat keine Adresse, ist kein Rückzugsort, kein Zuhause. Typisch Nichtseattle. Spannend und schön! Katharina Kollmann bewegt - nicht nur uns, auch die Feuilletons deutschlandweit. Sie tourte mit TOCOTRONIC, jetzt auch mit KETTCAR und war schon dreimal in Krefeld. Jedes Mal anders. Hier läuft sie auch TOM TASCHENMESSER wieder über den Weg. Diesmal ist sie solo in der Rampe.
TOM TASCHENMESSER
Er kommt mit der RE7, Wuppertal-Krefeld. Ohne Umschweife, wie seine Musik. Er packt sich unsere Seelen und Herzen, öffnet sie, schaut in sie hinein, zerlegt sie, setzt sie wieder zusammen. Vielleicht. Auf jeden Fall bleiben Narben. Bei Mensch und Unmensch, Ungehörten und Unerhörten, Gefährten und Gefährdeten. Seine Lieder wie seine Präsenz sind intensiv und dramatisch. Ein poetischer Schrei nach Wahrheiten. Auch er ist erneut in Krefeld. Mit Einzelfahrausweis.
BEIDE sind Stimmen aus der Tiefe des deutschsprachigen Raums. Eine Momentaufnahme des
heimischen Undergrounds. Wie gewohnt ungewohnt: Wunschkonzert No. 15!
https://youtu.be/jd9G2YpCeyk?feature=shared
Nick Dittmeier & the Sawdusters wissen, dass Country und Americana - wie jedes andere langlebige Musikgenre - von Zeit zu Zeit kurzerhand dem Erdboden gleichgemacht werden müssen, um relevant zu bleiben. Von einer kalten Abrissbirne gesprengt und auf den Trümmern in neuer Form wieder zusammengesetzt. Und was wäre ein besserer Zeitpunkt für einen geplanten Abriss, als wenn sich der gesamte Planet Erde in einer Warteschleife befindet, die den tiefen Abgrund zwischen Vergangenheit und Zukunft überspannt. In diese Leere hinein kommt Heavy Denim, ein Album, das kunstvoll jedes sklavische, formelhafte Festhalten an Roots-Music-Traditionen umgeht.
"Auf dem Höhepunkt der Pandemie", sagt Dittmeier, "wurde mir klar, dass - nach allem, was wir durchgemacht hatten - auf der anderen Seite ein anderer Geist herauskommen würde. Als Band beschlossen wir, nicht zu versuchen, zurückzugehen und zu reproduzieren, wer wir waren, oder die Realität, die wir vor Covid lebten. Viele Leute waren darauf fixiert, zum "Normalzustand" zurückzukehren, aber für mich war klar, dass das nicht zur Debatte stand."
Dittmeier & the Sawdusters zwangen sich selbst aus ihrer Komfortzone heraus und begannen, ihr Roots-Rock-Getöse abzubauen und Platz für neue Texturen zu schaffen: Drum-Maschinen, Looper, Synthesizer. Auf Heavy Denim erfinden Dittmeier und die Sawdusters ihren Sound furchtlos neu. Das Album steht in der Tradition des raumgreifenden, synthiegestützten Country-Kurvengängers On Every Street von Dire Straits aus den frühen 90ern, der Verwandlung von Alabama Shakes von einer düsteren Neo-Soul-Revue aus den Südstaaten in tanzbare Indie-Rock-Lieblinge auf Sound & Color und des symphonischen R&B und Art-Folk von Sturgill Simpson auf dem astralen Webstuhl A Sailor´s Guide to Earth. Mit seiner erfrischenden Kreativität und seinem klanglichen Wagemut ist Heavy Denim eines dieser seltenen und wunderbaren Alben, das die Grenzen seines Genres erweitert.
Die neueste Veröffentlichung "Heavy Denim" (Sonablast Records) ist eine Erweiterung des Sounds, den die Band verfeinert hat. Diese 10-Song-Sammlung wurde aus der Isolation der Pandemie heraus geboren. I hat die Band in ein dunkleres und progessiveres Territorium geführt, zusammen mit den Grenzen der Roots Music.
Unermüdliche Tourneen durch die Vereinigten Staaten und Europa haben diese früheren Veröffentlichungen begleitet, und die Band wird im Sommer 2024 für eine Tournee nach Europa zurückkehren.
Tickets bekommt ihr in der Rampe oder direkt in unserem Ticketshop.
https://www.youtube.com/watch?v=CBZeeJN7NPM
Vier Jahrzehnte sind eine lange Zeit, eine verdammt lange Zeit! Und doch schaffte es Klaus Auer nach so vielen Jahren, die Mitglieder seiner alten Band „Nightingale“ für ein Revival zusammenzutrommeln. Gemeinsam rockten sie im Juni 2022 die Krefelder Live-Musik-Location „Kulturrampe“ und stellten das alte Feeling wieder her. Schnell waren sich Klaus Auer, Rainer Kretschmann, Rainer „James“ Koopmann und Thomas Stachelhaus einig, dass dieser Abend kein „One-Night-Stand“ bleiben sollte. Nightingale hatten sie 1978 gegründet und bis Anfang der 80er Jahre zusammen Musik gemacht. Dann gingen sie ins Berufsleben, gründeten Familien, bauten Häuser. Jetzt sollte es wieder losgehen.
Nightingale war nicht der musikalische Erstling der vier Krefelder. Sie waren bereits vorher in der sehr lebendigen lokalen Rock-Szene unterwegs: Thomas Stachelhaus und Rainer Kretschmann kamen von „Stormy Pain“, einer der angesagtesten Krefelder Bands. Klaus Auer und James Koopmann spielten vorher bei „Cast Iron“ und gewannen mit ihrer Formation 1977 bei einem Bandcontest in der Düsseldorfer Philipshalle den Titel „Beste Popgruppe am Rhein“.
Nach dem gelungenen Gig im Sommer 2022 ging ein Vibe durch die Band. In professionell ausgestatteten Studios begannen sie alte Songs aufzuarbeiten und Neue zu schreiben. Jetzt ist Nightingale `78 weltweit auf 150 Streaming-Plattformen vertreten, hat einen Youtube-Kanal und einen Instagram Account. Das nächste Projekt der Vier ist es, ihre Musik auf Vinyl zu bringen.
Wie damals spielt Nightingale`78 klassischen, geradlinigen Rock - zum Teil melodisch wie in ‚Sweet Emotions‘, zum Teil härter und dynamischer wie in ‚Jealousy‘. Klaus Auers Stimme hat nach wie vor eine große Elastizität mit hohen klaren Tönen in den Balladen und erdig-kantigem Groove in den schnelleren Stücken. Noch etwas härter, mit seiner kräftigen Rockröhre , singt Thomas Stachelhaus, der Songs wie „Losing my mind“ und „All your talk“ zugleich mit seinen hämmernden Drums nach vorne treibt. Die Virtuosität der Vier zeigt sich ebenso in Rainer Kretschmanns Classical Rock Gitarren Riffs und Licks und James Koopmanns sattem, fundamentalen Bass. Nightingale`78 ist so frisch wie vor 40 Jahren – und heute vielleicht sogar noch etwas weiterentwickelt.
„Wir hatten schon immer unseren eigenen Stil. Nightingale `78 klingt wie Nightingale´78“, betont Rainer Kretschmann. „Jetzt sind wir sehr neugierig, wie es weitergeht. Ich denke, bald gibt es mehr neue Nightingale`78 Songs, die die Band weiter nach vorne pushen werden.
Klaus Auer (voc)
Rainer „James“ Koopmann (b)
Rainer Kretschmann (g)
Thomas Stachelhaus (dr, voc)
Werner Knoodt (tec)
The Black Curtain Band
Gegründet wurde die Band im Jahr 2005 von ehemaligen Musikern lokal bekannter Rockbands aus der Montanstadt Duisburg und der Seidenstadt Krefeld. In Bands wie „Electric War, Trash, Bitch, Cast Iron und Nightingale“ verdienten sich die 4 Gründungsmitglieder bereits in den 70ern erste Sporen.
Bis 2015 spielte die Black Curtain Band viele Konzerte überwiegend im Ruhrgebiet. 2008 erschien die erste in Eigenregie produzierte CD „Behind The Curtain“. Genervt durch zu häufigen Musikerwechsel kam 2015 das vorläufige Aus.
Erst als im Jahr 2022 der in der Krefelder Scene bekannte Bassmann, Rainer Buschak (Phoenix, Made by Pan), Kontakt mit den beiden Gründungsmitgliedern der Black Curtain Band, Ralph Krumsdorff und Jürgen Fengels, aufnahm, kam wieder Leben in die Band.
Im selben Jahr stieß der junge niederländische Drummer, Marcel van Buren, der sich im Pop- und Rockbereich international seine Sporen verdient hat, dazu. Die Band war komplett und wieder voll da. Auftritte in den Niederlanden, im Ruhrgebiet und im Rheinland folgten. 2024 erschien die zweite CD „Raw Medicine“, die in den Niederlanden produziert und aufgenommen wurde.
Anfang 2025 erfolgte dann der nächste Schritt. Der Keyboarder, Elmar Bille, der an der Düsseldorfer Robert-Schumann-Musikhochschule Komposition studiert hat und in diversen Düsseldorfer Rockbands die Tasten bediente, stieß zur Band, um das Klangspektrum der Black Curtain Band um neue Keyboard-Sound-Elemente zu erweitern und zu bereichern.
Der Sound der Band hat sich im Verlaufe der Zeit immer wieder verändert. Anfangs überwiegend dem rauen Blues verschrieben, ging es später immer härter und experimentierfreudiger zu. Psychedelische Einflüsse runden das Ganze ab. Bands wie „Black Rebel Motorcycle Club“ „Rival Sons“ oder auch „Aerosmith“ gehören zu den großen Favoriten der Band, allerdings ohne sie irgendwie kopieren zu wollen.
Die aktuelle Besetzung:
Jürgen Fengels (voc)
Ralph Krumsdorff (git)
Rainer Buschak (bass)
Marcel van Buren (dr)
Elmar Bille (keyb)
https://youtu.be/a7kKqsP-NYc?feature=shared