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Wenn Fahnenflucht jemals ein weichgespültes gute Laune Album herausbringt, wissen wir, dass wir es als Gesellschaft geschafft haben. Wir haben unsere Probleme überwunden, Rassismus zerstört, Kapitalismus besiegt und alle werden gleich behandelt. Solange das nicht passiert ist, hält uns Fahnenflucht auch weiterhin wütend den Spiegel vor und serviert uns Zeitgeistdestillate in mittlerweile 6 Studioalben.
Seit ihrem Debütalbum im Jahr 2000 geht die Band dahin, wo es weh tut. Aktuell gehen da Thomas (Gesang), Mole (Gitarre), Kai (Gitarre), Dennis (Bass) und Jan (Schlagzeug) mit. Den Ursprung haben die Band und viele der Mitglieder am Niederrhein. Doch statt schnoddrigen Dorfpunk gab es bei Fahnenflucht schon immer Politpunk, angepasst der laut und weit übers ganze Land hinweg zu hören ist.
Es gibt keinen einzigen Grund bei Antifaschismus leise zu sein. Und solange braucht es eben eine Band wie Fahnenflucht mit ihrem kompromisslosen, intelligenten Punkrock, der nicht nur die Ohren am Puls der Zeit hat, sondern auch beide Fäuste.
Das ist konstruktive, wohldurchdachte und konsequente System-, Politik-, Kapitalismus- und Gesellschaftskritik ganz ohne moralischen Zeigefinger, dafür immer mit Hand und Fuß. Das ist keine Antihaltung aus Punk-Dogmen heraus. Fahnenflucht sind gegen Schubladendenken und passen selbst in keine. Sie schlagen genau da ein, wo sie gebraucht werden: topaktuell, relevant und punktgenau.
Dafür sorgen kluge Texte, verpackt in aggressiven Gesang, nach vorne getrieben von melodischen Gitarren-Riffs und einem energischen Schlagzeug. Der Sound schlägt dabei gerne mal in Richtung Hardcore aus, ohne jemals an Klarheit zu verlieren. Die Jungs wissen, was sie wie zu sagen haben und schaffen es, in ihrer unverkennbaren Handschrift sogar in ruhigeren, experimentellen Liedern eine verdammt laute Botschaft zu transportieren.
Der globale Krisenmodus ist nicht erst seit gestern zum Dauerzustand geworden. Die Hoffnungen, die großen Probleme unserer Gesellschaft zu lösen, werden kleiner und solange wird es auch kein fröhlich-unbeschwertes Fahnenflucht-Album geben können. Aber aufgeben? Niemals. “Weiter Weiter” ist nicht nur der aktuelle Albumtitel, sondern gleichsam eine Erinnerung an das, wofür Fahnenflucht seit nunmehr 25 Jahren steht.
https://youtu.be/V_ozKx3CUNA?si=abhRLSpCmSvM1yd8
„Faintest Idea“ sind eine Ska-Punk-Band mit den tiefen, kräftigen Stimmen zweier Vokalisten und fesselndem Brass-Sound. Wegen ihrer energiegeladenen Live-Performance ist es keine Überraschung, dass sie eine ständig wachsende „Armee“ loyaler Fans haben. Indem sie Elemente ihrer einflussreichen Bands wie The Filaments, Rancid, Inner Terrestrials, The Specials, Toots & the Maytals, etc. mixen, entwickeln „Faintest Idea“ einen eigenen, speziellen Sonic-Blast-Punk-Sound, der für sich allein unbegreiflich ist.
Faintest Idea:
„Faintest Idea“ sind eine Ska-Punk-Band mit den tiefen, kräftigen Stimmen zweier Vokalisten und fesselndem Brass-Sound. Wegen ihrer energiegeladenen Live-Performance ist es keine Überraschung, dass sie eine ständig wachsende „Armee“ loyaler Fans haben. Indem sie Elemente ihrer einflussreichen Bands wie The Filaments, Rancid, Inner Terrestrials, The Specials, Toots & the Maytals, etc. mixen, entwickeln „Faintest Idea“ einen eigenen, speziellen Sonic-Blast-Punk-Sound, der für sich allein unbegreiflich ist.
Lennon Kelly:
Aus den Hügeln der Romagna wurde diese Band geboren, die ihre Punk-Rock-Ader mit den irischen Folk-Klängen von Geige, Dudelsack und Banjo verbindet. Im Jahr 2014 traten sie als einzige italienische Band bei Rock In Idro auf und eröffneten die Konzerte von The Pogues, Ska-P, Gogol Bordello, Millencolin, Pennywise, Russkaja, Snuff.
2016 traten sie in Hamburg zur Feier des 10-jährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen den Fans von St. Pauli und Celtic Glasgow auf. 2017 eröffneten sie zum ersten Mal ein Konzert im Flogging Molly.
Im Jahr 2021 wurden sie bei den Musica Celtica Music Awards als „beste italienische keltische Punk-Band“ ausgezeichnet.
https://youtu.be/XravE5WQ0ps?si=B9jMuz8xtZvuNLo_
https://youtu.be/HohTum0QuYE?si=8iKwXu05ngBrb0hZ
Cineastischer Wave Chanson zwischen Nierenversagen und Glücksgefühl
Die vierköpfige Kölner Band bringt seit 2023 einen vielschichtigen Sound zwischen Psych, Wave und Chanson auf die Bühne, der unterschiedlichste Lautstärkepegel bedient, häufig melodisch-zart anklingt und sich bei verzerrtem Bass, Gitarren und Synthesizern in Kracheskapaden auflöst. Songwriterin und Sängerin Miriam setzt dabei auf Stimmungen, die einer hypnotisch-bezaubernden, sowie düsteren Klangvision folgen. Inspiriert durch klanglich harmonische Einflüsse von Johnny Marr bis Ennio Morricone, versetzen Amri Pardos Gitarren die Songs in cineastische Sphären und unterstreichen die Dramaturgie der Texte.
https://www.youtube.com/watch?v=BlxF5wzDlbo